Adolf Hitler über Wirtschaftspolitik, Teil I / Gaby Ochsenbein, Annika Joeres, Christian Wulff, Zentralrat der Juden, Altermedia, womblog

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Wer annehmen sollte, Adolf Hitler sei nicht intelligent gewesen, wird durch geschichtliche Fakten widerlegt: Zwar lag Hitler mit vielen Ansichten daneben, besonders, was Wertigkeiten und natürliche Aufgaben von Menschen angeht, andererseits war er durchaus zu tief greifenden Analysen befähigt – solange sich keine Kollisionen mit seinen Hasseinstellungen ergaben, denn dann obsiegte der Hass. So hielt er die kapitalistischen Marionetten-Systeme des Großkapitals für echte Demokratien, weil er beides hasste, den Parlamentarismus von Weimar wie die echte Demokratie, und jede Gegensätzlichkeit zwischen diesen beiden Objekten Hitlerschen Maximalhasses eines von beiden als ein kleineres Übel hätte erscheinen lassen müssen.

Das selbe Problem hatte Hitler mit der Machtelite des Weltjudentums einerseits und dem Bolschewismus andererseits: Beides hasste er maximal – und darum mussten auch sie für ihn eins sein. Obwohl die kapitalistische Orientierung der Machtelite des Judentums sich beim besten Willen nicht bestreiten ließ und lässt, stempelte Hitler diese jüdische Machtelite zur Quelle jeder bolschewistischen Bestrebung und warf ihr vor, die bolschewistische Weltrevolution zu betreiben.

Doch solange Hitler im Abstrakten blieb, seine konkreten Hassbilder keinen Eingang in seine Betrachtung fanden, waren seine Analysen z.T. bemerkenswert, wie z.B. in einer Rede, die er

1932 in einer Rede vor dem Klub der Düsseldorfer Industriellen hielt.

Die folgenden Zitate sind dem Buch „Hitler“ von J.C. Fest, Neuauflage März 1998, Berlin und Ulm, entnommen, Markierungen durch rote Schrift sind von mir zugefügt:

Dies zugegeben, ist es doch ein Wahnsinn zu sagen: Aufwirtschaftlichem Gebiet sind unbedingt Wertunterschiede vorhanden, auf politischem Gebiet aber nicht! Es ist ein Widersinn, wirtschaftlich das Leben auf dem Gedanken der Leistung, des Persönlichkeitswertes, damit praktisch auf der Autorität der Persönlichkeit aufzubauen, politisch aber diese Autoritär der Persönlichkeit zu leugnen und das Gesetz der größeren Zahl, die Demokratie, an dessen Stelle zu schieben. Es muss damit langsam ein Zwiespalt zwischen der wirtschaftlichen und der politischen Auffassung entstehen, den zu überbrücken man durch Angeleichung der der ersteren an die letztere versuchen wird… Der politischen Demokratie analog ist auf wirtschaftlichem Gebiet aber der Kommunismus.“

(a.a.O., S. 450 f.)

Bis hierher hatte Adolf Hitler unzweifelhaft recht: Wahre Demokratie kann sich nicht damit vertragen, dass Wenigen alles gehört und vielen gar nichts, dass Wenige sich kraft eigenen Reichtums und der Armut anderer wie Sklavenhalter gebärden können – wahre Demokratie würde soziale Gerechtigkeit erzwingen und letztlich das Ideal eines menschlichen, artgerechten Kommunismus schaffen.

Allerdings wollte Hitler nicht soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Gesellschaft für alle, sondern absolute Macht für eine Machtelite und rannte damit beim deutschen Großkapital offene Türen ein:

Sie sehen hier eine Organisation vor sich...erfüllt von eminentestem nationalen Gefühl, aufgebaut auf dem Gedanken einer absoluten Autorität der Führung auf allen Gebieten, in allen Instanzen – die einzige Partei, die nicht nur den internationalen, sondern auch demokratischen Gedanken restlos überwunden hat, die Befehl und Gehorsam kennt und die damit zum ersten Mal in das politische Leben Deutschlands eine Millionen-Erscheinung eingliedert, die nach dem Leistungsprinzip aufgebaut ist.”

(a.a.O., S. 452)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hitlers_Rede_vor_dem_Industrie-Club_D%C3%BCsseldorf

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Weg_zum_Wiederaufstieg

 

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About belljangler

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20
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