Prof. Hans-Werner Sinn stellt seine Korruptheit offen zur Schau / Ifo Institut München, womblog, ruhrbarone, wir-in-nrw, taz, neues deutschland, raubtierkapitalismus, heiner geißler

Man muss nicht Volkswirtschaftslehre studiert haben, um zu wissen, dass es im Falle von Staatsdefiziten zwei Möglichkeiten zu deren Beseitigung gibt, die selbstverständlich auch ergänzend eingesetzt werden können:

– Reduzierung der Staatsausgaben

– Erhöhung der Staatseinnahmen

Dabei legt der Umstand, dass öffentliche Haushalte wie auch Massen von Betrieben und Privathaushalten hoch verschuldet sind, während andererseits eine Minderheit der Deutschen  immer neue Reichtumsrekorde bricht, die Annahme nahe, dass diejenigen, die es sich wirklich leisten könnten, zur Finanzierung des Gemeinwohles herangezogen zu werden, zu wenig belastet werden, sprich: Zu wenig Steuern zahlen.

Das dies an einer falschen Politik liegt, die nur darauf zielt, den Reichen gefällig zu sein, wird sehr gut anhand eine Tagesspiegel-Artikel verdeutlicht, den ich (mit Linkangabe) im Wortlaut auf dem Belljangler-Blog veröffentlicht habe:

http://belljangler.wordpress.com/spd-und-die-grunen/

Nun hat der Professor für Volkswirtschaftslehre Hans-Werner Sinn dem Handelsblatt ein Interview gegeben, in dem er sich zur Beseitigung von Staatsdefiziten äußert.

Von den beiden grundlegenden Instrumenten, s.o., scheint er aber nur eines zu kennen: Sparen.

Damit ist absolut klar, dass Hans-Werner Sinn nicht bereit ist, auch nur darüber nachzudenken, ob Einkommens-, Kapital- und Erbschaftssteuern womöglich zu niedrig angesetzt seien – in einer Zeit kapitalintensiver Leistungsproduktion.

Damit ist klar, dass Hans-Werner Sinn sein Expertenwissen dann unterschlägt, wenn es den Reichen nicht gefallen würde, dass er es offenbart.

Damit ist klar, dass dieser Hans-Werner Sinn es nicht verdient hat, als unabhängiger gewissenhafter Experte gehandelt werden, dass er sich in welcher Art auch immer vom Großkapital korrumpiert füht und dem “gerecht” zu werden gedenkt. Allederings: Auch der Interviewer des Handelsblattes wird sicherlich wissen, dass Defizite nicht nur durch Sparen, sondern auch durch Steuererhöhungen reduziert oder beseitigt werden können. Dass er danach bnicht einmal gefragt hat, macht auch klar, dass man dem Handelsblatt keine seriöse Behandlung wirtschaftlicher Themen zutrauen darf:

http://wp.me/p1i9jU-8w

About belljangler

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20
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